Wie kann ich mein Englisch verbessern?

Kompass finden, Richtung festlegen, losgehen. Einfach, oder? Eine Anleitung zum Anfangen.

Und, kannst Du es hören? Auch diesen Januar wieder? Los, mach was, setz Dir Ziele, gute Vorsätze! Werde ein Morgenmensch. Mach Yoga. Lern. Eine. Sprache.

Und Du fragst Dich vielleicht gerade jetzt: Wie kann ich mein Englisch verbessern?

Wer diese Frage bei Google eingibt, bekommt viele Tipps. Oft sogar gute. Aber warum lernen dann nicht alle Deutschen fröhlich, erfolgreich und eigenständig Englisch?

Plakativ gesagt: Niemand will Englisch lernen. Englisch können – das wäre schön. Englisch lernen – naja. Und Hand aufs Herz: „Ich müsste mal an meinem Englisch arbeiten” klingt nicht nach einem Vorsatz, den man durchzieht. Egal, wie viele Tipps Google ausspuckt.

Dann sind da noch die anderen Probleme:

Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe keine Zeit für einen Kurs. Ich war noch nie gut in Sprachen. Ich finde keinen Lehrer, der zu mir passt. Ich habe schon so viel ausprobiert und nichts bleibt hängen.

Undundund…

Solche Gründe sind sicherlich nicht aus der Luft gegriffen. Aber sie lenken vom eigentlichen Problem ab: Wer loslegen will, braucht ein echtes Ziel.

Warnung: Du siehst es schon. In diesem Artikel gibt es keine Anleitung zum Englischlernen. Eher eine Anleitung zum Anfangen.

Dafür brauchst Du keinen Lehrer. Oder Materialien. Oder eine App. Du kannst sofort loslegen. Und dann vielleicht nochmal googeln.

Aber effektiver.

Was willst Du erreichen?

Allgemeinplatz: Menschen machen, was sie wollen.

Umkehrschluss: Wer weiß, was Menschen wollen, bringt sie eher zum Handeln.

Problem: Menschen wollen viele Dinge, sind von unterschiedlichen Zielen motiviert und wissen oft selbst nicht, was sie antreibt.

Deshalb lesen Lehrer, Eltern und Marketing-Experten einen Berg an Literatur zu Motivation. Und wer zum Coach geht, fängt auch oft so an: Ich komme nicht richtig ins Handeln. Heißt: Ich kriege den A**** nicht hoch. Und weiß nicht, warum.

Natürlich geht es hier nicht um Deinen Lebensweg, sondern ums Sprachenlernen. Trotzdem empfehle ich Dir, die Sinnfrage zu stellen.

Übung 1: Die Sinnfrage stellen

  • Warum willst Du Dein Englisch verbessern?
  • Was würde sich in Deinem Leben verändern?
  • Wie würde sich Dein Leben dadurch verbessern?

Echt? Englisch als Lebensbereicherung? Ja, aber natürlich. Warum machst Du es sonst?

Englisch zu lernen kostet Dich Zeit und Nerven. Warum um alles in der Welt würdest Du Deinen sowieso schon überlasteten Arbeitsspeicher noch voller knallen, wenn es nicht Dein Leben verbessert?

Also sei Dir klar darüber, warum Du so viele Ressourcen investieren willst.

Vielleicht hast Du eigentlich keine Lust, aber gute Gründe, Englisch zu lernen. Noten. Versetzung. Die Zulassung zum Studium. Geld. Beförderung. Interessante Projekte bei der Arbeit.

Oder Du hast ganz konkrete Interessen: im Ausland studieren, Computerspiele spielen, englische Filme schauen. Im Beruf selbstsicher Englisch sprechen und schreiben.

Oder Du hast Lust und bist neugierig? Grammatik ist ein intellektuelles Spiel? Akzente sind Dein Ding? Du schaust sowieso am liebsten Filme im Original? Findest andere Kulturen einfach toll?

Gerade die intrinsisch Motivierten, die Lerner, die einfach so und ohne viel Anschub lernen wollen, sind bei Lehrern natürlich beliebt. Aber auch die extrinsisch Motivierten, die auf äußere Ansprüche reagieren, erreichen oft tolle Ergebnisse, weil sie eben, genau, motiviert sind.

Motivation kann aus vielen Richtungen kommen. Nicht umsonst decken Motivationstheorien zahlreiche Bereiche ab.

  • Belohnung suchen oder Strafe vermeiden
  • Sozialen Status verfolgen
  • Anerkennung bekommen
  • Eigene Werte und Bedürfnisse erfüllen
  • Unser Selbstwertgefühl aufbauen
  • Unser Selbstbild bestätigen und kognitive Dissonanz vermeiden

Besonders im Trend sind zur Zeit die Themen Werte und kognitive Dissonanz.

Ich glaube, mir ist die Verbindung von Werten und Motivation zum ersten Mal ausgiebiger bei Bill Burnett und Dave Evans in Designing Your Life: Build a Life that Works for You begegnet. Sie sprechen vom inneren Kompass: Welche Werte vertrittst Du? Wie siehst Du die Welt? Welche Rolle spielen andere Menschen darin? Welche Rolle spielt Arbeit?

Burnett und Evans versprechen nicht, dass wir immer schnurgerade auf unsere Ziele zutänzeln können, wenn wir nur unseren inneren Kompass kalibriert haben. Eher raten sie, den Kompass als Entscheidungshilfe zu sehen. Passt das, was ich mache, zu meinen Zielen und Werten? Ist es vielleicht ein Schritt, den ich jetzt zwar nicht tun will, der mich aber langfristig doch in die richtige Richtung bringt? Es geht nicht um traumtänzerische Sicherheit, sondern um Kohärenz.

Du willst nicht Dein Leben neu designen, sondern Englisch lernen? Ach, es muss ja nicht immer um die großen Lebensfragen gehen, damit wir uns mal überlegen, warum wir tun, was wir tun. Die eigenen Werte sind auch im Alltag ein guter innerer Kompass. Wenn unsere Handlungen nicht zu unseren Werten passen, erleben wir nämlich kognitive Dissonanz, und die ist unangenehm.

Ein Beispiel:

Ich hasse Rennen. So richtig. Ich finde es langweilig und erniedrigend.

Trotzdem war ich auch an diesem Google-Punkt: “Ich müsste mal joggen.” Ich habe ein paar Artikel gelesen, und das wars. Gerannt bin ich jedenfalls nicht.

Bis ich mich mal ehrlich gefragt habe, warum ich immer wieder drüber nachdenke.

Also, klar, ich will fit sein und gesund bleiben.

Und wie ist das mit den Werten und dem Selbstbild?

Ich sehe mich als halbwegs disziplinierten Menschen, der ziemlich gesund lebt, bekomme beim Rennen aber sofort Schluckauf.

Wenn das Selbstbild mit der Realität nicht zusammenpasst, heißt das kognitive Dissonanz und für die gibt es drei Optionen:

  • Das Selbstbild verändern (autsch).
  • Die Fakten verändern: Ist Rennen eigentlich echt so gut für die Gesundheit? Gab es da nicht mal eine Studie…?
  • Handeln.

Also renne ich. Ob ich auch auf Dauer kognitives Equilibrium erreiche, wird sich zeigen.

Und wie ist das jetzt mit dem Englischlernen?

Übung 2: Warum passt es so gut zu mir, Englisch zu lernen?

Denk nochmal weiter. Warum willst Du Englisch lernen? Was bringen Dir die Noten, Geld, Projekte, der tolle Akzent? Passt das zu anderen, größeren, Zielen und Werten in Deinem Leben?

Anerkennung? Die Möglichkeit, zu reisen? Genug Geld, um zu leben, wo und wie Du willst? Sicherheit? Status? Abenteuer? Neugier? Weltoffenheit? Intellekt?

Ein bisschen tiefer zu graben, hat mehrere Vorteile:

Du bleibst dran
Die „10 Gründe, Englisch zu lernen” aus einer alten Google Suche ziehen Dich nicht durchs Past Progressive. Sprachenlernen ist ein Marathon, und nicht alles macht Spaß. Aber wenn Du Ziele hast, die Dir wirklich wichtig sind, muss es nicht immer nur leicht und unbeschwert zugehen. Es darf auch mal anstrengend sein.

Du planst langfristig und kurzfristig
Wenn Du eine deutlichere Vorstellung von deinen Zielen hast, kannst Du auch die nächsten Schritte leichter einschätzen. Du bekommst ein Gefühl dafür, wenn es in die richtige Richtung geht.

Du übernimmst Verantwortung
Wenn Du weißt, warum Du das alles machst, suchst Du Dir gezielt Informationen, Ressourcen und Hilfen. Sonst macht es nämlich keiner.

Du hast viel mehr Freude am Lernen
Echt. Und wenn es mal keinen Spaß macht, machst Du trotzdem weiter, weil Du einen guten Grund hast.

Wenn Du weder in Übung 1 noch in Übung 2 so richtig weitergekommen bist, stellt sich die Frage, warum Du überhaupt darüber nachdenkst, Englisch zu lernen.

Vielleicht brauchst Du nur ein paar Denkanstöße? Sprich mit anderen darüber. Falls Du schon einen Kurs machst, frag Deinen Tutor. Oder sprich mit Freunden, Familie…

Oder – Schock, Horror: Du willst und musst im Moment echt nicht Englisch lernen. Tipps zu lesen, ist eigentlich Prokrastination, eine Ablenkung. Dann solltest Du Dir ehrlich überlegen, ob Du Dir den Sch*** antust. Zumindest jetzt. Ziele ändern sich.

ABER: Ich gehe ja davon aus, dass Du willst!

Kompass ist kalibriert, ich bin total motiviert, kann ich jetzt bitte anfangen?

Wo bin ich? Wohin gehe ich?

In der Lehrerausbildung galt das Mantra: Start with the student. Fang da an, wo der Lerner ist. Für Dich selbst ist das auch der Startpunkt.

Anfänger?

Wenn du wirklich noch gar kein Englisch kannst, oder sehr wenig, brauchst Du erstmal Grundlagen. Das funktioniert gut in Kursen, online, offline, mit Büchern oder Videos. Dein innerer Kompass kann Dich dann immer wieder daran erinnern, dass es in die richtige Richtung geht. Es gibt so viele Lerner, die noch ganz am Anfang stehen, aber trotzdem schon ihren Computer auf Englisch umstellen, englische Nachrichten überfliegen, Sachtexte in ihrem eigenen Arbeitsfeld lesen oder sich auf Pinterest & Co. an englische Inhalte herantasten – weil sie Englisch längerfristig für die Arbeit, soziale Kontakte oder ein Hobby brauchen.

Es gibt so viele Angebote da draußen – mach Dir Gedanken dazu, was Du erreichen willst, bevor Du losziehst. Such Dir Kurse oder Materialien aus, die Dich vielleicht schon von Anfang an in Deinen Zielen unterstützen.

Kein Anfänger?

Ich frage meine Schüler manchmal, ob sie sich eine Sprachnote auf einer Skala von 1 bis 10 geben könnten. Im schlimmsten Fall landen sie bei einer entmutigten 2, meistens aber auf einer unsicheren 5 oder 6. Und sogar sehr fortgeschrittene Lerner geben sich oft nur eine 8, wissen aber nicht immer, warum.

Ich rate Dir, mit konkreten Fragen anzufangen:

Übung 3: In welchen Situationen benutzt Du eigentlich Englisch?

  • Hörst Du Englisch? Wann? Wo? Was hörst Du?
  • Liest Du Englisch? Wann? Wo? Was liest Du?
  • Sprichst Du Englisch? Wann? Wo? Mit wem? Worüber?
  • Schreibst Du Englisch? Wann? Wo? Worüber?

Anstatt jetzt zu bewerten, wie „gut” Du in jedem Bereich bist, konzentriere Dich eher darauf, wie sicher Du Dich jeweils fühlst: Wie geht es Dir, wenn Du Englisch sprichst, hörst, sprichst, schreibst? Ist das von Situation zu Situation unterschiedlich? Sei so konkret wie möglich.

Burnett und Evans benutzen in ihrem Buch das Bild eines Tachos mit zwei Messnadeln – eine für Energie, eine für Engagement. Auch dieses Bild lässt sich prima aufs Englischlernen übertragen.

Wie viel Energie hast Du, wenn Du beispielsweise im Büro Emails auf Englisch schreibst? Fühlst Du Dich hinterher frisch (positiver Wert)? Oder bist Du total ausgelaugt (negativer Wert)?

Engagement steht für Interesse, Einsatz, Neugier. Bist Du total dabei, oder schaltest Du immer wieder geistig ab?

Übung 4: Wie gehts Dir dabei?

Mach eine Liste mit konkreten Situationen und Aufgaben, für die Du Englisch brauchst. Male jeweils einen Tachometer für Engagement und Energie. Oder mach eine Skala von 1 bis 10, egal, ist ja Deine Analyse.

Denk kurz darüber nach, warum Du besonders hohe oder niedrige Werte bekommst. Liegt es an den Menschen, mit denen Du dabei zusammen bist? Am Ort? Am Druck? An der Tageszeit?

So bekommst Du ein deutlicheres Bild von Deinen Prioritäten. Wo gehts Dir schon super? Wo würdest Du gerne am Tacho drehen?

Der Vorteil: besser suchen.

Irgendwo muss man ja anfangen, und Du hast jetzt sicherlich schon eine bessere Vorstellung davon, wo es losgehen soll. Du googelst nicht mehr „Tipps zum Englischlernen”, sondern sowas wie „Englisch hören in Meetings” oder „Englisch sprechen Small Talk mit Geschäftskontakten” oder oder oder. Was, welche Fähigkeit, in welchem Kontext, warum.

Genauere Suche, relevantere Treffer.

Losgehen: Realistische Ziele setzen

Als Nächstes willst Du ins Machen kommen. Dafür brauchst Du wieder Ziele. Dieses Mal nicht die großen, die noch weit weg und unheimlich erstrebenswert sind.

Setz Dir realistische kurzfristige und mittelfristige Ziele.

Klar kann Dein Ziel sein, fließend Englisch zu sprechen, aber eher nicht innerhalb der nächsten 4 Wochen, wenn Du bei 0 anfängst.

Zu große Ziele sind nämlich auch so eine Prokrastinationsfalle.

Wenn ich mir vornehme, bis Ostern einen Marathon zu laufen, weiß ich, dass ich das nicht schaffe. Super. Dann kann ich auch gleich auf der Couch bleiben und Jane the Virgin schauen! „Ich schaffe das eh nie” ist ein toller Trick, um nicht loszulegen. Und nicht loslegen geht ja nicht, weil: kognitive Dissonanz.

Übung 5: Teilziele setzen

Das Ziel: Wie geht es beim nächsten Mal ein bisschen einfacher? Weniger energieraubend. Mit mehr Spaß?

An welcher Situation oder Aufgabe willst Du arbeiten?
Was machst Du jetzt schon, um Dich in diesem Bereich sicherer zu fühlen? Was könnte Dein nächster Schritt sein?

Ich hatte einmal einen Deutsch-Studenten, der sich Sorgen um seine Lesefähigkeiten machte. Er musste im Sprachstudium Literatur analysieren, fand es aber unheimlich schwierig, die Texte zu verstehen. Eigentlich hatte er Lust, weil ihn die deutsche Geschichte und Kultur interessierte (Engagement), aber er fand es irrsinnig anstrengend, gefühlt jedes zweite Wort zu übersetzen (Energie).

Wo sollte er also loslegen? Vokabeln pauken? Nee: Sportnachrichten lesen.

Wir fanden heraus, dass er gerne und oft Motorsportnachrichten auf Deutsch las. Einfach so, weil es Spaß macht. Der Tacho für diese Aktivität sah ganz anders aus, natürlich auch, weil die Texte einfacher gestaltet und die Vokabeln nicht so neu waren.

Also empfahl ich ihm, weiter Sportnachrichten zu lesen, dabei aber gezielt seine Lesestrategien zu trainieren. Die, die er dann auch für literarische Texte benutzen konnte. Im Ernst? Ja, zumindest am Anfang. Am Literatur-Tacho kann man dann nach und nach schrauben.

Und Du? Woran arbeitest Du? Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben? Was machst Du schon? Was wäre der nächst-schwierigere Schritt?

Next up: Wie mache ich weiter?

So. Jetzt hast Du ein großes schönes wichtiges Ziel. Du hast eine Liste mit Aktivitäten, an denen Du im Moment knabberst. Du hast kleinere konkretere Ziele.

Dafür planst Du konkreter und beachtest Deine momentane Situation.

Übung 6: Was funktioniert bei mir?

Welche Arten von Übungen hast Du schon ausprobiert?
(Texte übersetzen, Hörbücher hören, Serien schauen, Lieder singen, Vokabeln auf Memrise oder Quizlet lernen, Online-Foren lesen, Youtube Videos schauen, Online-Kurse, …)

Was hat gut geklappt?

Was nicht so sehr? Warum?
(Keine Zeit, zu schwer, zu leicht, habe keinen Fortschritt gespürt, konnte mich nicht motivieren, langweilig)

Wann lerne ich gerne?
(Morgens, abends, in der Mittagspause, lieber in kleinen Intervallen, lieber länger am Stück)

Wann habe ich realistisch Zeit und Gelegenheit, zu lernen? (Dienstags abends? In der Mittagspause? Während das Baby schläft? Unregelmäßig? Lieber jeden Abend 20 Minuten lang?)

Wo lerne ich gerne?

Wo kann ich lernen?
(Nur im Büro, nur zu Hause, oft von unterwegs, am besten weg von meiner gewohnten Umgebung…)

Mit wem lerne ich gerne?
(Alleine, zu zweit, in einer Gruppe, mit Lehrer, ohne Lehrer, mit Buch, mit App, auf Papier…)

Welche Hürden gibt es?
(Ablenkung durch andere Aufgaben, Kinder, Hund, Katze, Partner…, kann nicht abschalten, kann keine festen Zeiten einhalten…) – ich meine jetzt nicht sowas wie die App, die Du erst noch kaufen musst, oder das tolle Notizbuch, oder Geld für eine Auslandsreise oder die Genehmigung für das Sabbatical. Sei ehrlich: was sind echte Hürden, die Dich JETZT am Lernen hindern?

Wie legst Du trotzdem los und bleibst auch am Ball?
Lerngruppe? Lernpartner? Belohnung? Doch eine Prüfung buchen?

Und zuletzt: Worauf hast Du Lust?

Das ist ganz wichtig. Wenn Du eine Prüfung bestehen musst, hast Du eher wenige Wahlmöglichkeiten. Wenn Du aber nur für Dich arbeitest, hast Du viel mehr Handlungsfreiheit. Das ist einerseits toll, weil Du selbst entscheidest, was du machen willst. Andererseits ist es aber auch schwierig, weil Dich niemand in den Hintern tritt.

Wenn Du Dir Deine Liste mit Teilzielen vornimmst, kannst Du also genauso gut mit etwas anfangen, auf das Du jetzt Lust hast.

Also, wo fange ich an, wenn ich mein Englisch verbessern will?

Kompass:
Werde Dir klar über Deine Motivation. Wenn Du keine hast: finde eine.

Standortbeschreibung:
Überlege Dir, wann, wie und wo Du Englisch benutzt und brauchst. Mach Dir bewusst, wie sicher Du in den einzelnen Bereichen bist. Setz Prioritäten.

Ziele setzen:
Setz Dir realistische Teilziele.

Kontext:
Überleg Dir, unter welchen Umständen Du lernen kannst und willst.

Loslegen:
Egal, ob Du jetzt weiter googelst, oder Dir Lernpartner, Materialien, einen Kurs oder einen Tutor suchst: Du hast jetzt einen Kompass in der Hand.

The Language Pig says: Go for it!

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